Was ist Retention?
Kieferorthopädische Fehlstellungen
- Engstand der Zähne (leicht bis moderat)
- Zahnrotationen
- Fehlstellungen der Zahneigung
- Zahnlücken (Diastema)
- Fehlende oder nicht durchgebrochene Zähne
- Kreuzbiss
- Tiefer oder offener Biss
Diese Unregelmäßigkeiten werden häufig bereits im Kindesalter entdeckt, während sie bei Erwachsenen oft weniger offensichtlich sind oder in Zusammenarbeit mit einem Oralchirurgen behandelt werden.
Die Zahnspange – Ziel der kieferorthopädischen Therapie
1. Festsitzende Apparaturen (Multiband-Systeme): Hierbei werden Brackets auf die Zähne geklebt, die der Patient nicht selbst entfernen kann. Diese Brackets sind an einem Bogendraht befestigt, der die Zähne in die gewünschte Position bewegt. Die Brackets können aus Metall, Keramik oder Komposite bestehen, wobei Keramikbrackets ein ästhetischeres Erscheinungsbild bieten, da sie weniger auffällig sind und sich nicht verfärben.
2. Herausnehmbare Apparaturen: Diese ermöglichen es dem Patienten, die Spange nach Bedarf herauszunehmen. Sie werden vor allem bei Kindern eingesetzt, da sie flexibel sind und mehr Freiheit ermöglichen. Herausnehmbare Schienen, wie thermoplastische Aligner, sind aufgrund ihrer transparenten Farbe fast unsichtbar, werden jedoch meist für kleinere Korrekturen verwendet.
Zahnspangen sind entscheidend für die Korrektur kieferorthopädischer Fehlstellungen und die Gewährleistung eines funktionalen sowie ästhetischen Lächelns.



